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Handbuch Bild-Duplikate & Serien
Inhaltsverzeichnis

Bild-Duplikate & Serien

Der Bildvergleich findet nicht nur exakt gleiche, sondern auch ähnliche Bilder: dieselbe Aufnahme in anderer Auflösung, leicht bearbeitete Varianten oder ganze Fotoserien. Er bewertet zudem die Bildqualität und schlägt automatisch das beste Bild jeder Gruppe zum Behalten vor — ideal, um aus einer Serie das eine gute Foto herauszuziehen und die Dubletten auszusortieren.

10.1 Öffnen

In der Kopfleiste liegt der aufklappbare Bild-Modul-Umschalter (Symbol mit Bildrahmen und „▾“, Tooltip „Bild-Module öffnen — Bildvergleich oder Metadaten (ShotScope)“). Er bietet zwei Einträge: 🖼 Bildvergleich und 🏷 ShotScope (Kapitel 12). Die beiden Ansichten schließen sich gegenseitig aus; der Umschalter ist nur bei aktivem Job nutzbar.

10.2 Zwei Modi: Pixel-Vergleich oder Foto-Serien

Links in der Steuerleiste sitzt das Modus-Klappmenü. Die Schaltfläche nennt immer den gerade aktiven Modus; ein Klick öffnet die Liste, in der beide Möglichkeiten stehen und die aktive ein Häkchen trägt:

ModusFindet…
🖼 Pixel-Vergleichgleiche und wahrnehmungs-ähnliche Bilder — über den gesamten Ordner, unabhängig vom Aufnahmezeitpunkt
🎞 Foto-Serienzusammengehörige Aufnahmen: Bilder werden nach EXIF-Aufnahmezeit und Kamera zu Serien gebündelt und darin nach Ähnlichkeit verfeinert

Der Wechsel gruppiert sofort neu, ohne erneuten Scan. Beim ersten Wechsel zu 🎞 Foto-Serien werden die EXIF-Aufnahmedaten nachgelesen — das dauert einen Moment und wird angezeigt.

Mit dem Regler Schwelle: (Knöpfe „−“/„+“ ändern in 5-%-Schritten) bestimmen Sie, wie streng „ähnlich“ gemeint ist. Ganz oben bei 100 % zählen nur noch byte-identische Bilder — dann arbeitet der Vergleich wie ein reiner Bild-Duplikat-Finder. Je weiter Sie die Schwelle senken, desto mehr Varianten wandern in eine Gruppe. Bei 🎞 Foto-Serien kommt der Regler Zeit-Lücke (in Minuten) hinzu: Er legt fest, ab welcher Aufnahmepause eine neue Serie beginnt.

Screenshot 45: Steuerleiste des Bildvergleichs: Modus-Klappmenü „🖼 Pixel-Vergleich“, Schwelle-Regler, Zoom und die Trefferstatistik „🖼 Bildduplikate — N Gruppen · M Bilder erkannt“
Abb. 45 — Steuerleiste des Bildvergleichs: Modus-Klappmenü „🖼 Pixel-Vergleich“, Schwelle-Regler, Zoom und die Trefferstatistik „🖼 Bildduplikate — N Gruppen · M Bilder erkannt“

10.3 Ergebnis, Qualität und Auswahl

Die Funde erscheinen als Gruppen-Karten, deren Kopf die Art nennt: „≡ Identisch“, „≈ Ähnlich“ (mit Prozent) oder „🎞 Serie“. Jedes Bild ist eine Kachel mit Vorschau, Häkchen Behalten, Dateiname, Info (Größe, Auflösung) und einer Qualitäts-Bewertung in Sternen (★ bis ★★★★★). Die Sterne fassen sieben Messwerte zusammen — u. a. Schärfe, Auflösung, Kontrast, Belichtung, Farbe, Rauschfreiheit und Detailreichtum; der Tooltip einer Kachel zeigt die Einzelwerte. Ein Doppelklick öffnet das Bild in der Originalansicht. Wollen Sie diese sieben Werte für zwei Bilder nebeneinander sehen, nutzen Sie die Qualitätsleiste im Bildvergleichs-Viewer (Abschnitt 10.4).

In jeder Gruppe wird automatisch das qualitativ beste Bild zum Behalten vorgewählt (grüner Rahmen), die übrigen sind zum Entfernen markiert (roter Rahmen). Zwei Knöpfe je Gruppe stellen das um:

KnopfWirkung
✓ Bestes behaltenbehält nur das beste Bild (Standard)
Alle behaltenbehält alle Bilder der Gruppe
⇆ Vergleichenöffnet den Bildvergleichs-Viewer für diese Gruppe (Abschnitt 10.4)

Einzelne Bilder haken Sie zusätzlich von Hand an oder ab.

Screenshot 46: „Ähnlich“-Gruppe mit grün umrandetem Bestbild und rot markierten Dubletten, Sterne-Bewertung und den Knöpfen „✓ Bestes behalten“ / „Alle behalten“
Abb. 46 — „Ähnlich“-Gruppe mit grün umrandetem Bestbild und rot markierten Dubletten, Sterne-Bewertung und den Knöpfen „✓ Bestes behalten“ / „Alle behalten“
ℹ️ Grenzen des Scans
Einbezogen werden Bilddateien zwischen 4 KB und 50 MB (Formate u. a. JPG, PNG, BMP, GIF, TIFF, WEBP sowie — je nach installierten Windows-Codecs — HEIC/HEIF/AVIF/ICO), höchstens 10.000 Bilder je Scan. Bei mehr Bildern bittet die App, einen kleineren Ordner zu wählen.

Alle übrigen Bilder sichten: „Nicht zugeordnete zeigen“

Eine Gruppe braucht mindestens zwei Bilder. Eine Aufnahme, zu der es kein ähnliches Gegenstück gibt, taucht deshalb nirgends auf — für die Dublettensuche richtig, beim Sichten eines ganzen Shootings aber unbrauchbar: Dort fehlt genau der größte Teil der Ausbeute, und Sie können diese Bilder weder ansehen noch vergleichen noch auswählen.

Das Kästchen Nicht zugeordnete zeigen in der Werkzeugleiste schließt diese Lücke. Eingeschaltet erscheinen unterhalb der Funde weitere Karten mit dem Kopf „◇ Nicht zugeordnet #1, #2 …“, die alle übrigen Bilder enthalten. Sie verhalten sich wie jede andere Gruppe: Kacheln mit Sternen, Doppelklick für die Originalansicht, ⇆ Vergleichen öffnet den Bildvergleichs-Viewer.

EigenschaftWarum so
Alle Bilder starten rot (abgewählt)Das dreht die Arbeitsrichtung um: Sie wählen aus, was bleiben soll, statt auszusortieren, was weg soll — beim Sichten eines Shootings der übliche Weg. Was rot bleibt, wandert allerdings beim Übernehmen in den Zwischenspeicher; siehe den Warnhinweis unten.
Höchstens 10 Bilder je KarteEine Karte mit hunderten Kacheln lässt sich nicht überblicken.
Sortiert nach Aufnahmezeit, getrennt bei Zeitlücken und KamerawechselSo steht zusammen, was zusammen entstanden ist — sonst wären es zufällige Zehnergruppen, und ein Vergleich darin verglich Beliebiges. Die Zeitlücke hat Vorrang: lieber eine Karte mit sechs Bildern einer Situation als zehn quer über zwei.
Karten starten eingeklapptBei einem Shooting entstehen leicht hunderte davon; die Funde sollen oben stehen bleiben.
Zählen nicht als FundDie Kopfzeile („N Gruppen · M Bilder erkannt“) meint weiterhin nur echte Ähnlichkeitsbefunde.
⚠️ Was rot bleibt, wird beim Übernehmen weggeräumt
Die Karten starten vollständig abgewählt. Klicken Sie auf ✓ Auswahl übernehmen, ohne vorher etwas grün zu setzen, wandern alle nicht zugeordneten Bilder in den Papierkorb-Cache — bei einem Shooting kann das der größte Teil der Aufnahmen sein. Verloren ist dabei nichts: Die Bilder liegen im Cache und kommen mit ↩ Rückgängig vollständig zurück. Endgültig gelöscht wird erst mit ✓ Abschließen — prüfen Sie die Ergebnis-Ansicht also, bevor Sie dort bestätigen.
💡 Der übliche Weg für Fotografen
Nach dem Scan zuerst die Fundgruppen durchgehen — dort liegen die echten Dubletten und Serien. Danach Nicht zugeordnete zeigen einschalten, die Karten aufklappen und alles grün klicken, was Sie behalten wollen. Erst dann übernehmen. Wollen Sie einen ganzen Block behalten, nimmt Ihnen Alle behalten im Kartenkopf die Arbeit ab.
ℹ️ Nebeneffekt: bisher unsichtbare Bilder
In diesen Karten erscheinen auch Bilder, deren Bildinhalt sich nicht auswerten ließ — beschädigte Dateien oder Formate, für die auf diesem PC kein Codec installiert ist. Sie fielen bisher stillschweigend aus jeder Betrachtung heraus. Wenn Ihnen dort eine Datei auffällt, die Sie eigentlich für in Ordnung halten, lohnt ein Blick: Meist fehlt Windows der passende Codec.
Screenshot 47: Eingeschaltetes Kästchen „Nicht zugeordnete zeigen“; unterhalb der Fundgruppen die eingeklappten Karten „◇ Nicht zugeordnet #1, #2 …“
Abb. 47 — Eingeschaltetes Kästchen „Nicht zugeordnete zeigen“; unterhalb der Fundgruppen die eingeklappten Karten „◇ Nicht zugeordnet #1, #2 …“

10.4 Zwei Bilder direkt vergleichen (Bildvergleichs-Viewer)

Bei ähnlichen Aufnahmen entscheidet oft ein Detail: Ist das linke Bild wirklich schärfer? Hat jemand geblinzelt? Dafür liegt in jeder Gruppen-Karte neben den Behalten-Knöpfen die Schaltfläche ⇆ Vergleichen. Sie öffnet den Bildvergleichs-Viewer für genau diese Gruppe — dort stellen Sie zwei Bilder gegenüber, prüfen sie in vier Darstellungsarten und markieren die guten grün. Der Viewer verändert nur die Behalten-Markierungen; gelöscht oder verschoben wird nichts.

Aufbau

Das Fenster hat zwei Vergleichs-Container: Vergleich 1 (links) und Vergleich 2 (rechts). Unten liegt eine Miniaturbild-Leiste mit allen Bildern der Gruppe. Bilder weisen Sie so zu:

Bedienung an der MiniaturWirkung
Knopf 1 bzw. 2Bild gezielt in Vergleich 1 bzw. Vergleich 2 laden
Linksklick auf die KachelBild in den aktiven Container laden
Rechtsklick auf die KachelBild in den anderen Container laden (der aktive bleibt, wie er ist)
Häkchen oben rechts in der KachelBild behalten (grün) bzw. verwerfen (rot)

Der aktive Container ist der, mit dem Sie gerade arbeiten — erkennbar an der farbigen Linie unter seiner Kopfzeile. Umschalten können Sie ihn jederzeit mit einem Klick auf die Kopfzeile des gewünschten Containers; im Modus Nebeneinander genügt auch ein Klick in das jeweilige Bild. So arbeiten Sie z. B. rechts weiter, ohne dass die Miniaturleiste jedes Mal das linke Bild überschreibt.

Die orangene Marke bzw. auf der Kachel zeigt jederzeit, welches Bild in welchem Container liegt. Der Rahmen der Kachel bleibt dabei die gewohnte Ampel: grün = behalten, rot = wird aussortiert — dieselbe Markierung wie in der Gruppen-Karte dahinter.

Die Kopfzeile jedes Containers trägt das Behalten-Häkchen direkt am Dateinamen, daneben die Entscheidung in Worten („✓ wird behalten“ / „✕ wird verworfen“), bei ungleicher Qualität die Marke „▲ besser“ am höher bewerteten Bild — und rechts den Knopf Bild übernehmen. Darunter stehen Größe, Auflösung, Datum und Sterne-Bewertung.

Screenshot 48: Bildvergleichs-Viewer im Modus „Nebeneinander“: Werkzeugleiste, die Kopfzeilen von „Vergleich 1“ und „Vergleich 2“ mit Häkchen am Dateinamen, unter den Bildern die Qualitätsleiste mit den sieben Messwerten je Bild, darunter die Miniaturbild-Leiste mit den Marken ① / ② und der Fußzeile „N von M behalten“
Abb. 48 — Bildvergleichs-Viewer im Modus „Nebeneinander“: Werkzeugleiste, die Kopfzeilen von „Vergleich 1“ und „Vergleich 2“ mit Häkchen am Dateinamen, unter den Bildern die Qualitätsleiste mit den sieben Messwerten je Bild, darunter die Miniaturbild-Leiste mit den Marken ① / ② und der Fußzeile „N von M behalten“

Die Qualitätsleiste unter den Bildern

Unterhalb der Bilder liegt für jeden Container eine Aufschlüsselung der Sterne-Bewertung. Links steht die Container-Bezeichnung mit der Gesamtnote (z. B. „★★★★ 67 %“) in der Farbe der Sterne; darunter erscheinen die sieben Messwerte, aus denen sich diese Note zusammensetzt — jeder mit Prozentwert und einem kleinen Balken. Im Modus Nebeneinander steht jede Aufschlüsselung damit direkt unter ihrem Bild.

MesswertWas er beurteiltAnteil an der Note
SchärfeKantendefinition — der wichtigste Hinweis darauf, ob eine Aufnahme sitzt oder leicht verwackelt ist25 %
AuflösungBildgröße in Bildpunkten20 %
KontrastTonwertumfang zwischen den hellsten und dunkelsten Stellen15 %
BelichtungVerteilung der Helligkeiten; ausgefressene Lichter und abgesoffene Schatten kosten Punkte10 %
FarbeSättigung und Farbvielfalt10 %
RauschenRauschfreiheit — je höher der Wert, desto sauberer das Bild10 %
DetailDetailreichtum im Verhältnis zur Dateigröße; niedrige Werte deuten auf starke JPEG-Kompression10 %

Liegen in beiden Containern verschiedene Bilder, wird je Messwert der bessere von beiden grün hervorgehoben. Die Marke „▲ besser“ in der Kopfzeile sagt Ihnen, welches Bild insgesamt besser bewertet ist — die Qualitätsleiste sagt Ihnen, woran es liegt. Ist ein Container leer oder liegt zweimal dasselbe Bild darin, entfällt die Hervorhebung.

💡 Wenn die Sterne gleich sind, entscheidet die Leiste
Zwei Aufnahmen derselben Serie bekommen oft dieselbe Sterne-Zahl. Die Aufschlüsselung zeigt trotzdem Unterschiede: Häufig ist ein Bild schärfer, das andere besser belichtet. Da die Schärfe mit 25 % den größten Anteil trägt, ist sie meist das stärkere Argument — die Belichtung lässt sich nachträglich korrigieren, eine unscharfe Aufnahme nicht. Der Tooltip jedes Messwerts nennt seinen Anteil an der Gesamtnote noch einmal.

Die Leiste bleibt in allen vier Darstellungsarten sichtbar — die Werte gehören zu den beiden Containern, nicht zur Bildanordnung. In den Modi mit gemeinsamem Bildbereich (Überlagern, Schieber, Differenz) erkennen Sie die Zuordnung an der Container-Bezeichnung in derselben Farbe wie oben in der Kopfzeile. ⇄ Tauschen vertauscht die Aufschlüsselungen mit.

Die vier Darstellungsarten

ModusZeigt…Eigener Regler
Nebeneinanderbeide Bilder getrennt neben­einander
ÜberlagernVergleich 2 liegt über Vergleich 1 — ideal, um Verschiebungen und Unschärfe zu erkennenDeckkraft 0–100 %
Schiebereine senkrechte Trennlinie: links Vergleich 1, rechts Vergleich 2Position 0–100 % oder die Griffleiste direkt im Bild ziehen
Differenznur die Abweichung beider Bilder: Schwarz = identisch, helle Bereiche = UnterschiedVerstärkung 1–10×

Im Modus Differenz nennt die Fußzeile zusätzlich Zahlen: „Ø Abweichung … % · Maximum … %“. Ein Wert nahe Null bedeutet: die beiden Bilder sind praktisch gleich. In den übrigen Modi steht dort der Metadaten-Vergleich „Vergleich 2 gegenüber 1 — Auflösung … · Größe … · Qualität …“.

Screenshot 49: Modus „Schieber“: senkrechte Trennlinie mit der Griffleiste in der Bildmitte, links Vergleich 1, rechts Vergleich 2
Abb. 49 — Modus „Schieber“: senkrechte Trennlinie mit der Griffleiste in der Bildmitte, links Vergleich 1, rechts Vergleich 2
Screenshot 50: Modus „Differenz“ mit dem Regler „Verstärkung“ und der Kennzahl „Ø Abweichung … % · Maximum … %“ in der Fußzeile
Abb. 50 — Modus „Differenz“ mit dem Regler „Verstärkung“ und der Kennzahl „Ø Abweichung … % · Maximum … %“ in der Fußzeile

Werkzeuge

WerkzeugFunktion
⇄ SynchronZoomen und Verschieben wirken auf beide Bilder gleichzeitig (Standard: an). Ausgeschaltet gilt der Zoom nur für den aktiven Container — er ist durch eine orangene Linie unter seiner Kopfzeile markiert.
Blinkenwechselt fortlaufend zwischen beiden Bildern. Kleinste Unterschiede in Schärfe oder Bildaufbau werden dadurch als Bewegung sichtbar.
Rasterblendet ein Drittel-Raster ein — hilft beim Vergleich von Bildaufbau und Horizontlage.
⇄ Tauschenvertauscht die Inhalte von Vergleich 1 und 2.
Zoom, 1:1, EinpassenRegler bis 800 %; Mausrad zoomt an der Cursor-Stelle, Ziehen mit der linken Maustaste verschiebt, Doppelklick passt ein.

So arbeiten Sie eine Gruppe durch

  1. In der Gruppen-Karte auf ⇆ Vergleichen klicken.
  2. Zwei Bilder zuweisen — in der Miniaturleiste auf 1 und 2. Danach genügt ein Linksklick auf eine Kachel, um den aktiven Container neu zu bestücken.
  3. Darstellungsart wählen und prüfen (bei fast gleichen Bildern führt Differenz oder Blinken am schnellsten zur Entscheidung).
  4. Für jedes Bild, das bleiben soll, Bild übernehmen drücken — oder das Häkchen am Dateinamen setzen.
  5. Nächstes Paar zuweisen und weiter. Mit den Pfeiltasten / blättern Sie im aktiven Container durch die Gruppe.
  6. Mit ✓ Übernehmen & schließen zurück zur Gruppen-Ansicht.
💡 Beliebig viele Bilder je Gruppe grün markieren
Bild übernehmen arbeitet zusätzlich: bereits grün markierte Bilder der Gruppe bleiben grün. Sie können eine Serie also paarweise durchgehen und dabei so viele Bilder sammeln, wie Sie möchten. Der Knopf ist ausgegraut, sobald das Bild dieses Containers schon grün ist. Rücknahme einzeln über das Häkchen; ↩ Zurücksetzen stellt den Stand beim Öffnen des Viewers wieder her.
ℹ️ Tastenkürzel im Viewer
/ voriges/nächstes Bild im aktiven Container · Leertaste Behalten umschalten · + / zoomen · 0 einpassen · 1 Originalgröße · S Synchron · F Blinken · G Raster · Esc schließen.
ℹ️ Was beim Überlagern technisch passiert
In den Modi Überlagern, Schieber und Differenz werden beide Bilder auf die Fläche von Vergleich 1 gestreckt, damit sie deckungsgleich übereinanderliegen — Bilder unterschiedlicher Auflösung lassen sich so direkt vergleichen. Die Differenz wird zugunsten der Geschwindigkeit mit höchstens 1600 Bildpunkten Arbeitsbreite gerechnet; für die Beurteilung von Abweichungen ist das mehr als ausreichend.

10.5 Entfernen — mit Sicherheitsnetz

Das eigentliche Aussortieren stoßen Sie über ✓ Auswahl übernehmen an — die Schaltfläche steht in der Leiste des Moduls, rechts neben 🔍 Scannen. Die abgewählten Bilder werden dann nicht sofort gelöscht, sondern in einen temporären Papierkorb-Cache verschoben; danach öffnet sich die Bild-Ergebnis-Ansicht („✓ Ergebnis — N Bilder verbleiben“). Dort finden Sie:

SchaltflächeFunktion
🗑 Entfernenweitere abgewählte Bilder in den Cache verschieben („Wird erst mit Abschließen endgültig gelöscht“)
↩ Rückgängigalle Bilder aus dem Cache zurückholen und zur Duplikat-Ansicht zurückkehren
✓ Abschließendie Bereinigung bestätigen — jetzt werden die Cache-Bilder endgültig gelöscht
ℹ️ Nichts geht verloren, bevor Sie abschließen
Entfernte Bilder liegen bis zum ✓ Abschließen im Papierkorb-Cache und lassen sich jederzeit per ↩ Rückgängig wiederherstellen. Erst das Abschließen ist endgültig.

10.6 Serien zusammenführen

Mit 📁 Auswahl kopieren sammeln Sie die behaltenen (grünen) Bilder jeder Gruppe in einem eigenen Unterordner unter einem von Ihnen gewählten Zielordner — die Originale bleiben erhalten (es wird kopiert, nicht verschoben). Den Namen des Serien-Unterordners schlägt SynQaiPro vor; Sie können ihn je Karte anpassen. Gäbe es Namens-Kollisionen, öffnet sich automatisch der Umbenennen-Baukasten (Kapitel 7), damit alle Bilder eindeutige Namen erhalten.

Screenshot 51: Bild-Ergebnis-Ansicht mit „🗑 Entfernen“, „↩ Rückgängig“ und „✓ Abschließen“; oben die Meldung „✓ Ergebnis — N Bilder verbleiben“
Abb. 51 — Bild-Ergebnis-Ansicht mit „🗑 Entfernen“, „↩ Rückgängig“ und „✓ Abschließen“; oben die Meldung „✓ Ergebnis — N Bilder verbleiben“

10.7 Im Testmodus

🧪 Ansehen frei — Löschen gesperrt
Im Testmodus können Sie uneingeschränkt scannen, gruppieren, die Schwelle und den Modus ändern, die Qualität ansehen und Ihre Auswahl treffen (das Bild-Scannen unterliegt keiner 10-Dateien-Grenze). Nur das endgültige Entfernen ist gesperrt — die Bereinigung über ✓ Auswahl übernehmen lässt sich nicht starten („Das endgültige Löschen im Modul „Bildähnlichkeit“ ist gesperrt …“).
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