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Zwei Dateien vergleichen
Der Textvergleich ist das Herzstück. Beide Dateien stehen nebeneinander, Zeile an Zeile — und was sich unterscheidet, ist farbig hinterlegt. Innerhalb einer geänderten Zeile wird zusätzlich zeichengenau markiert, was gewechselt hat: Sie sehen nicht nur dass die Zeile anders ist, sondern wo.
3.1 Die Farben lesen
Fünf Farben, fünf Aussagen:
3.2 Von Unterschied zu Unterschied springen
In langen Dateien wäre das Suchen von Hand mühsam. Über der Gegenüberstellung stehen deshalb ◀ Vorherige und Nächste ▶; beide gibt es auch als Tastenkürzel. Die Ansicht rollt zum nächsten Block und hebt ihn hervor — beide Seiten laufen dabei immer synchron, Sie können also nie „auseinanderscrollen“.
Sind die Dateien deckungsgleich, meldet die Leiste „Dateien sind identisch“; bleibt nach dem Filtern nichts übrig, steht dort „Keine Unterschiede“ und daneben, wie viele Stellen als „Nur Formatierung“ eingestuft wurden.
3.3 Die Fußzeile
Unten steht die Bilanz des Vergleichs — und rechts, wo der Schreibcursor gerade steht:
| Angabe | Bedeutung |
|---|---|
| „12 Entfernungen“ | Zeilen, die nur links stehen |
| „8 Einfügungen“ | Zeilen, die nur rechts stehen |
| „5 Änderungen“ | Zeilen, die es beidseitig gibt, aber mit anderem Inhalt |
| „3 verschoben“ | Zeilen, die nur ihren Platz gewechselt haben |
| „7 nur Formatierung“ | Stellen, die durch die Filter als gleich gelten |
| „Zeile 42 von 380 · Spalte 17“ | Position des Schreibcursors |
3.4 Unsichtbares sichtbar machen
Manche Unterschiede sieht man schlicht nicht: ein Tabulator statt vier Leerzeichen, ein Leerzeichen am Zeilenende, ein Zeilenende im Windows- statt im Unix-Format. Der Filter Sonderzeichen macht sie sichtbar — Leerzeichen als ·, Tabulator als → und das Zeilenende als ¶ (CRLF), ↵ (LF) oder ⏎ (CR). Das zeigt genau die Stellen, auf die die Leerraum- und Zeilenende-Filter wirken.